Digitalisierungsministerium ja oder nein? Aber vor allem wie konkret? Schon seit Jahren werden politische Diskussionen darum geführt, wie die digitale Transformation organisatorisch abgebildet und gesteuert werden soll. 

Das Stein-Hardenberg-Institut und die ]init[ AG haben zu diesen Fragestellungen eine Studie veröffentlicht: „Digitalisierungsministerium jetzt – oder (besser) nie?!“ Sie haben untersucht, mit welchem Portfolio-Zuschnitt die Einrichtung eines Digitalisierungsministeriums erfolgversprechend ist. Und wie das Ministerium selbst sowie die Governance ausgestaltet sein sollte.

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​ Zum Download der Studie

Grundlage der Studie sind einschlägige Forschungs- und Praxisliteratur, Fallbeispiele aus verschiedenen Bundesländern und zahlreiche Experteninterviews mit Entscheider:innen aus Politik und Verwaltung. Darauf aufbauend haben die Autor:innen zentrale Erfolgsfaktoren dafür identifiziert, wie ein Digitalisierungsministerium schnell arbeitsfähig wird und die größte Wirkung erzielen kann.

„Mit der richtigen Gestaltung und Aufstellung eines Digitalisierungsministeriums können wir zusätzlichen Schwung und die dringend notwendige Umsetzungskraft für die digitale Transformation von Staat und Verwaltung schaffen. Unsere Studie bietet wichtige Erkenntnisse, Bausteine und Erfolgsfaktoren, um die Digitalisierung in Bund und Ländern zielgerichtet zu verbessern. Selbst wenn die neue Bundesregierung sich doch gegen ein solches Ressort entscheidet.“

 

Harald Felling

CEO ]init[ AG

Zentrale Erkenntnisse

Das entworfene Ideal eines Bundesdigitalisierungsministeriums zeichnet sich durch drei Eigenschaften aus. Erstens sollte sich das Ministerium auf die Digitalisierung und Modernisierung von Staat und Verwaltung konzentrieren. Es sollte keine weiteren Fachpolitiken verantworten, die Fokus und Signalwirkung eines dedizierten Ministeriums schwächen. Zweitens ist die Behörde mit dem zentralen IT-Haushalt auszustatten sowie einem Innovationsbudget, auf das sich alle Ressorts mit Digitalisierungsprojekten bewerben können. Drittens sollte das Ministerium umsetzungsorientiert ausgerichtet sein und auch die direkte Verantwortung für wichtige Projekte übernehmen, z.B. den Aufbau einer Verwaltungscloud, die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes sowie der Single Digital Gateway Verordnung. ​

Zum Vorgehen der Studie 

Die Autor:innen der Studie entwerfen einen Idealtypus eines Digitalisierungsministeriums auf der Grundlage einschlägiger Forschungs- und Praxisliteratur sowie empirischer Erkenntnisse. Dazu wurden vier Fallstudien von Bundesländern mit unterschiedlich ausgeprägten Digitalisierungsministerien durchgeführt sowie halbstandardisierte Interviews mit Expert:innen und Entscheider:innen aus Politik und Verwaltung.

Download der Studie

Die Studie steht hier zum kostenfreien Download als PDF zur Verfügung.

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Anne Rudolph, ]init[ AG
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Anne Rudolph