Digitalisierung Asylverfahren

Kerndatensystem Land Brandenburg

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Das vom IT-Planungsrat koordinierte Vorhaben Digitalisierung des Asylverfahrens zwischen Bund und Ländern erhöht die Effizienz, Transparenz und Sicherheit bei der Ersterfassung von Asylsuchenden. Bis zum Sommer 2016 wird dazu flächendeckend in allen Registrierstellen ein „Integriertes Identitätsmanagement mit Ankunftsnachweis“ eingeführt - eines der aktuell wichtigsten E-Government-Projekte im deutschen Ausländerwesen.

Die biometrische Erfassungslösung des Bundes registriert Flüchtlinge am ersten Kontaktpunkt eindeutig in einer zentralen Datenbank. Das Verfahren hat dabei viele Vorteile: es vermeidet Mehraufwände durch Doppeleingaben, verbessert die Planbarkeit für die Unterbringung der Asylsuchenden in den Ländern und beschleunigt Asylverfahren beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF).

Mustergültig bereitete sich die Zentrale Ausländerbehörde des Landes Brandenburg (ZABH) auf die Einführung des bundesweit einheitlichen Kerndatensystems zur Erfassung von Flüchtlingen vor. Seit Mai werden an allen Registrierstellen des Landes die sogenannten Personalisierungsinfrastrukturkomponenten (PIK) des Bundes eingesetzt. Um das System mit Fingerabdruckscanner, Kamera, Passprüfgerät und Dokumentendrucker mit Siegelfunktion stabil zu betreiben, galt es die behördlichen IT-Systeme des Landes zu anzupassen.

]init[ übernahm im Auftrag des Brandenburgischen IT-Dienstleisters (ZIT-BB) die Projektleitung für das Land Brandenburg und sicherte die reibungsfreie Inbetriebnahme der Personalisierungsinfrastrukturkomponenten.

Vorteile für den Kunden

  • Planung, Steuerung und Umsetzung der zentralen Projektziele.
  • Sicherstellung des Betriebs der laufenden IT-Verfahren bei ständig ändernden Rahmenbedingungen.
  • Unterstützung bei der Inbetriebnahme neuer Software für Fachverfahren.
„Nur durch die frühzeitige Schaffung eines heterogenen Teams aus Netz-, IT- und Sicherheitsexperten sowie rege Abstimmungen mit dem Projektkoordinator der ZABH, konnte die Aufgabe zeit- und budgetgerecht bewältigt werden.“
Wolfgang Reime
Projektkoordinator, ]init[