E-Government auf der Überholspur

Das Onlinezugangsgesetz konsequent umsetzen

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„Als Ur-Berliner bin ich stolz darauf, dass ]init[ dem IT- und Wirtschaftsstandort Berlin den Rücken stärkt. Über 250 Mitarbeiter gestalten in Berlin-Kreuzberg Lösungen für Kunden aus Deutschland, Europa und der ganzen Welt.“
Thomas Cohén
Sales Director
Thomas Cohén, ]init[
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„Als Kölnerin freue ich mich umso mehr, meine Arbeit und meine Heimat in der Kölner Niederlassung von ]init[ verbinden zu können. Mitten in der Altstadt unweit des Doms arbeiten über 20 Mitarbeiter an Projekten für Kunden aus ganz Nordrhein-Westfalen.“
Anne Witt
Niederlassungsleiterin
Anne Witt, ]init[
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„Mainz ist eine der Geburtsstätten von ]init[. Schon 1995 haben wir erste Government-Portale für Rheinland-Pfalz implementiert. Heute sind wir über die Landesgrenzen hinweg in der Region tätig und realisieren Digitalprojekte für mehr als 50 Kunden der öffentlichen Verwaltung und der Finanzmarktbranche.“
Angelo Mario Buoro
Niederlassungsleiter
Angelo Mario Buoro, ]init[
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80331 München

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„Bayern – das ist für mich ein besonderer Kosmos. Hier ziehen Politik, Verwaltung, Forschung und Wirtschaft an einem Strang, um Vorreiter in E-Government und Digitalisierung zu sein. An unserem Standort in München setzen wir uns dafür ein.“
Tomma Brandis-Schwarz
Niederlassungsleiterin
Tomma Brandis-Schwarz, ]init[
Middle East

Abu Dhabi Mall, East Tower
Office No. E103
P.O. Box 109551
Abu Dhabi, U.A.E.

„Mit dem Emirat und den vielen Kunden aus der Region verbindet uns eine wertvolle Zusammenarbeit in vielen Projekten. Ich bin stolz darauf, dass in der 2007 eröffneten Niederlassung über 25 Mitarbeiter an Weltklasselösungen im E-Government arbeiten.“
Mohamed Ben Lakhoua
Niederlassungsleiter
Mohamed Ben Lakhoua, ]init[
Europa

Square Ambiorix 10
B-1000 Brussels
Belgium

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„]init[ ist seit 2011 mit einem Büro in Brüssel, dem Herzen Europas, vertreten. Unsere ersten europäischen Projekte reichen sogar bis 2007 zurück. Die Vielseitigkeit der Stadt passt hervorragend zu uns, spiegelt sie doch die internationale Ausrichtung von ]init[ wieder.“
Boris Marinov
Sales Manager
Boris Marinov, ]init[
India

7th Floor, 5A, Epitome Building
DLF Cyber City, Phase III
Gurugram – 122 002, Haryana

+91 124 648 500
„Seit 2012 realisieren wir am ]init[-Standort in Delhi IT-Lösungen und Portale für indische und internationale Kunden. Lang anhaltende und vertrauensvolle Kundenbeziehungen liegen mir dabei besonders am Herzen.“
Shilpa Singh
Niederlassungsleiterin
Shilpa Singh, ]init[

Endlich: Mit dem Onlinezugangsgesetz (OZG) und dem Digitalisierungsprogramm des IT-Planungsrates sind die richtigen Weichen für moderne E-Government-Angebote gestellt.

 

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Worum geht es?

In drei Feldern hat Deutschland in internationalen E-Government-Rankings bislang das Nachsehen: Nutzerorientierung, Interoperabilität und Erreichbarkeit der digitalen Verwaltungsangebote. Eine substanzielle Verbesserung in der Art und Weise, wie Bürger und Unternehmen ihre Verwaltungsanliegen über das Internet erledigen können, bereiten das „Gesetz zur Verbesserung des Onlinezugangs zu Verwaltungsleistungen“ (kurz: Onlinezugangsgesetz) und eine Grundgesetzänderung im Bereich der Informationstechnik. Mit der nun geschaffenen Möglichkeit alle wesentliche IT-Vorgaben per Verordnung zu erlassen, ist der Grundstein für eine effektive IT-Steuerung gelegt.

 

Welche Ziele verfolgt das OZG?

  • Die Verwaltungsportale des Bundes, der Länder und der Kommunen werden weiter auf- und ausgebaut und in einem Portalverbund zusammengeschlossen. Bürger und Unternehmen sollen von jedem Portal aus auf alle bundesweit onlinefähigen Verwaltungsleistungen zugreifen können.
  • Dazu müssen alle Verwaltungen bis 2022 ihre dazu fähigen Verwaltungsleistungen online anbieten und im übergreifenden Portalverbund nutzbar machen.
  • Über ein zentrales Nutzerkonto sollen Bürger und Unternehmen auf alle Leistungen des Portalverbundes zugreifen können.

Für die Umsetzung der drei Primärziele gewinnt der Bund deutlich an Regelungskompetenz. Die bislang heterogenen IT-Strukturen der Verwaltungsangebote von Bund, Ländern und Kommunen werden so sukzessive interoperabel gestaltet und zu harmonisiert:

  • Durch Rechtsverordnungen kann der Bund Vorgaben für IT-Anwendungen und Basisdienste sowie die technische Umsetzung von Standards und Sicherheitsvorgaben erlassen. Die Länder dürfen durch Landesrecht davon abweichende Regelungen treffen, sofern sie „im Portalverbund geeignete IT-Komponenten” bereitstellen.
  • Zur Gewährleistung der IT-Sicherheit kann das Bundesministerium des Innern (BMI) die im Portalverbund erforderlichen Sicherheits- und Kommunikationsstandards festlegen.
  • Die zuständigen Bundesministerien legen die Kommunikationsstandards für die Anbindung konkreter Verwaltungsverfahren an den Portalverbund fest.

Wo besteht für Verwaltungen Handlungsbedarf?

Verwaltungen und Behörden können das Onlinezugangsgesetz zu ihrem Vorteil nutzen, wenn sie die Umsetzung planvoll und zielgerichtet angehen. In diesen vier Handlungsfeldern kann sich jede Verwaltung positionieren:

  • IT-Steuerung und Programm-Management:
    Jede Verwaltung sollte die Entwicklungen innerhalb des Digitalisierungsprogramms im Blick haben und sich mit relevanten Akteuren in Bund und Ländern abstimmen. Hierbei geht es darum, die Umsetzungsanforderungen des OZG auf die eigene Digitalisierungsstrategie zu beziehen und bei allen E-Government-Vorhaben die Zieldimensionen des OZG zu berücksichtigen.
  • Standardisierung und Architekturmanagement:
    Mit einer Evaluierung der technischen Komponenten und ihrer gegenseitigen Interoperabilität können Verwaltungen den Grundstein für eine eigene E-Government-Architektur nach den Standards des OZG legen. In der Analysephase sollte berücksichtigt werden, welche Fachverfahren bereits auf bundesweiten Standards beruhen. Diese können als Muster und Modell für die Anbindung weiterer Verfahren dienen
  • Verwaltungsportale:
    Eigene Portale und alle dort angebotenen transaktionalen E-Government-Angebote sollten grundlegend evaluiert werden. Ausgangsfragen können hierbei sein: Wie nutzerfreundlich ist der Zugang zu den Online-Diensten? Welche Schnittstellen werden eingesetzt – und sind diese anschlussfähig für eine Integration des Angebots in den Portalverbund? 
  • Online-Services für Verwaltungsverfahren:
    Auf dieser Grundlage können weitere onlinefähige Verwaltungsleistungen identifiziert werden. Hierzu sollte jede Behörde den Digitalisierungsstatus ihrer Dienste, Fachverfahren und Formulare betrachten. Im nächsten Schritt kann die Transformation der Leistungen in digitale Service-Angebote und transaktionale Dienste geplant werden – zum Beispiel mit Hilfe von Antragsmanagementsystemen.

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Seit über 20 Jahren unterstützen wir die öffentliche Verwaltung bei der Realisierung von E-Government-Vorhaben – bei der Architekturkonzeption, der Implementierung, der Gestaltung von nutzerzentrierten Verwaltungsportalen und der Implementierung von transaktionalen E-Government-Angeboten. Sie benötigen für Ihr OZG-Projekt externe Unterstützung? Unsere Consultants geben Impulse, vernetzen Akteure und stehen Ihnen jederzeit für ein Beratungsgespräch zur Verfügung.

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